|

DIE
NIBELUNGENHALLE
ZU KÖNIGSWINTER
mit Drachenhöhle und Reptilienzoo
Die Nibelungenhalle, zu Königswinter am
weltberühmten Drachenfels gelegen, wurde im
Jahre 1913 als Gemäldemuseum und
Erinnerungshalle zum 100. Geburtstag
Richard Wagners eröffnet.
Sie zeigt in zwölf Großgemälden des Malers
Hermann Hendrich (1854 -1931) das
Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen, das
gewaltige Werk des großen, vieldiskutierten
Komponisten. In ihrer farblichen Stimmung und
dem ausdrucksstarken, expressionistischen
Empfinden des musikalischen Geschehens sind die
Gemälde deutlich der Atmosphäre zu Beginn des
20. Jahrhunderts verpflichtet. Hendrich war damals
wohl der bedeutendste malerische Interpret des
wagnerschen Werkes. Der Maler hatte das seltene
Glück, einflussreiche Freunde und Förderer seines
Schaffens zu finden. So konnte er die Berliner
Richard-Wagner-Gesellschaft dafür gewinnen, die
tempelartige Gedächtnishalle am Drachenfels
zu errichten.
|